Stressechokardiografie

Belastungsultraschall

Die Stressechokardiografie ist dem Belastungs-EKG beim EKG vergleichbar, ist also ein Belastungs-Echo, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens während einer Belastung. Sie ist eine der wichtigsten diagnostischen Maßnahmen, um Durchblutungsstörungen des Herzmuskels und Brustschmerzen bei Verdacht auf Angina pectoris abzuklären. Mit dieser Ultraschalluntersuchung unter Belastung soll besonders die Funktion und der Zustand der Herzkranzgefäße getestet werden, manchmal wird diese auch eingesetzt, um den Schweregrad einer Herzklappenveränderung zu ermitteln.
Diese Methode ist sehr treffsicher, wenn es um die Beurteilung einer Koronaren Herzkrankheit geht oder wenn eine Bypass-Operation ansteht oder wenn der Arzt nach einem Infarkt die noch gesunden Teile des Herzens feststellen will.

Bei der Stressechokardiografie wird die Belastung durch „Fahrradfahren“ in halbliegender Position erreicht. Bei Patienten mit schwerwiegenden Knie- oder Hüftproblemen wird die Belastung durch die Gabe von Medikamenten simuliert, eines Medikaments, das die Herzfrequenz ansteigen und das Herz kräftiger schlagen lässt.
Zuvor werden ein Ruhe-EKG aufgezeichnet und der Ruhe-Blutdruck gemessen.

Ähnlich wie zum Belastungs-EKG sollten Sie Sportschuhe und eine Sport- oder Trainingshose mitbringen, in der Sie sich gut bewegen können. Die Untersuchung dauert etwa 30 Minuten.