Lungenhochdruck

Der Lungenhochdruch (Pulmonale Hypertonie) ist eine relativ seltene Krankheit bei der nicht der systemiosche (also am Arm messbare) Blutdruck erhöht ist, sonder der Blutdruck im kleinen Kreislauf (Lungenkreislauf). Normalerweise bedarf es einer Rechtsherzkatheteruntersuchung um mit einem dünnen Schlauch den Blutdruck in der rechten Herzkammer und der Lungenschlagader zu messen. Manchmal gelingt das auch mit der Echokardiografie. Der Lungenhochdruck ist entweder Folge anderer Erkrankungen (großen Problemen im Bereich der linken Herzkammer, wiederholten Lungenembolien oder speziellen Lungenerkrankungen) oder er tritt auch manchmal ohne erkennbaren Grund auf. Dann nennt man das Primäre pulmonale Hypertonie (Primär auch ideopathisch und essentiell sind Begriffe, die Ärzte gerne benutzen, wenn die Ursache unbekannt ist). Die pulmonale Hypertonie ist heute besser zu behandeln als noch vor einigen Jahren. Die Behandlung ist in der Regel eine medikamentöse.